Kirche und Geschichte

Zu Beginn des letzten Jahrhunderts wurden wegen wachsender Bevölkerungszahlen und der langen, teils sehr beschwerlichen Wege zur Alexanderkirche im Kirchspiel Wallenhorst der Ruf nach einer eigenen Kirche in Hollage laut.
In den Jahren 1921 und 1922 wurde unsere St. Josefkirche auch mit großem ehrenamtlichen Engagement der Gemeindemitglieder aus gelbem Hollager Sandstein erbaut und am 22.10.1922 von Bischof Wilhelm Berning geweiht.

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Friedhöfe

Nach der Gründung der neuen Kirchgemeinde St. Josef 1922 fasste man schnell den Entschluss, einen Friedhof in Hollage zu errichten. Er wurde am 15.02.1925 gesegnet. Man findet ihn an der heutigen Egbersstraße, rings umgeben von einer Bruchsteinmauer, zentral ragt ein großes imposantes Friedhofskreuz auf. 1956 errichte die Kirchengemeinde eine Friedhofskapelle, ebenfalls aus heimischem Bruchstein, ergänzt um ein Ehrenmal zum Gedenken der in den beiden Weltkriegen Gefallenen und Vermissten. Am Volkstrauertag 1956 fand die feierliche Einweihung durch Pastor Lichtenbäumer statt. Unten finden Sie als Anhang ein Bilddokument der Alten Kapelle.
1970 dann fasste die politische Gemeinde den Entschluss einer Friedhofs-Neuanlage, weil deutlich wurde, dass der Platz am bisherigen Ort für die Zukunft nicht mehr ausreichen würde. In unmittelbarer Nachbarschaft des alten Friedhofs legte man auf leicht hügeligem Gelände einen Waldfriedhof an, der inzwischen mehrfach erweitert wurde.
neue Friedhofskapelle

In diesem Zuge einigten sich die Politische Gemeinde und die Hollager Kirchengemeinde darauf, dass im Interesse einer reibungslosen Abwicklung die Verwaltung beider Friedhöfe nunmehr in Händen der politischen Gemeinde liegen sollte.
Nach der Einweihung des neuen Friedhofes 1977 konnte 1982 eine neue, größere Friedhofskapelle auf dem Gelände fertiggestellt werden. Der Innenraum wird geschmückt von einem Relief der Osnabrücker Künstlerin Ruth Landmann, dass Christus, den Auferstandenen zeigt.
Die alte Friedhofskapelle wurde zu einem Ort der Andacht und Besinnung umgestaltet.

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Pfarrheim - Philipp-Neri-Haus

pnh

Bereits 1981 wurde das ehemalige Hollager Rathaus von der Kirchengemeinde erworben, um es nach der Fertigstellung des neuen Rathauses in Wallenhorst als Pfarr- und Jugendheim zu nutzen. 14 Jahre lang mussten sich die Gemeindemitglieder, Gruppen und Vereine und Verbände jedoch noch gedulden, bis sie sich hier heimisch fühlen durften, denn der Bau des neuen Rathauses verzögerte sich immer wieder.
Am 18.10.1996 war dann die feierliche Einweihung. Das Haus trägt den Namen des Heiligen Philipp Neri, einem Italienischen Ordensstifter, der eben auch durch seine Heiterkeit, seine Milde und Freundlichkeit auf viele junge Menschen gewirkt haben soll. Ein Relief an der Fassade des Hauses ist ihm gewidmet.

 

Pfarrhaus

Wie auch die Kirche wurde 1922 in unmittelbarer Nähe zur Kirche das Pfarrhaus fertiggestellt, in das 1923 Pastor Pielage als erster Hollager Pastor einzog. Es wurde von den Hollagern wegen seiner Schlichtheit liebevoll „Villa Demut“ genannt. Das Gebäude zeigte Anfang der 70er Jahre erhebliche bauliche Mängel und man entschloss sich zum Bau eines neuen Pfarrhauses. Dieses konnte 1979 bezogen werden und hier findet sich heute neben dem Pfarrbüro das Büro des/der Gemeindereferenten/in und die Wohnung und Büro des Pastors. Unter diesem Artikel finden Sie ein Dokument, welches die beiden Gebäude - früher und heute - darstellt. 

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