Erlös des Pfarrfestes in Hollage

50 % des Erlöses vom Hollager Pfarrfest wird in diesem Jahr an die Dominician Sisters in Sambia gespendet. Sr. Philomena ist als gebürtige Wallenhorsterin in diesem Orden in Ndola, der drittgrößten Stadt in Sambia, tätig. In Sambia leben 61 % der Menschen unter der nationalen Armutsgrenze.

Durch die niedrige Lebenserwartung, die hohe Müttersterblichkeit und hohe Aidsrate sind 46 % der Bevölkerung jünger als 15 Jahre und viele wachsen als Kinder als Waisen auf. Eines der Projekte der Dominician Sisters, das von Sr. Philomena geleitet wird, ist das St Anthonys Childrens Village. Als ich dort 2016 zu Besuch war, lebten hier ca. 90 Kinder und Jugendliche, geschätzt ein Fünftel von ihnen mit verschiedenen Behinderungen.
Viele von ihnen sind Waisen, andere sind aus ähnlichen Gründen dort, wie es sie in Deutschland geben würde. Sie bekommen Unterkunft, Betreuung, Spielsachen, Physiotherapie, regelmäßige Mahlzeiten und vor allem Bildung.
Vor Ort sind eine Primary School und seit diesem Jahr ein Kindergarten eingerichtet, für die Secondary School besuchen die Jugendlichen Schulen in der Nähe. Neben dem St Anthonys betreiben die Dominician Sisters zum Beispiel ein Dorf für alte Menschen, die sonst obdachlos wären, eine Farm, eine Convent School und ein Krankenhaus auch für die, die sich sonst keine medizinische Behandlung leisten könnten. Für all diese Projekte in Sambia benötigen die Dominician Sisters natürlich finanzielle Unterstützung.
Nachdem die Minis Hollage diese bereits seit vielen Jahren leisten, freut sich Sr. Philomena sehr über die Entscheidung, dass auch der diesjährige Pfarrfesterlös den Projekten zugutekommt. (Infos vgl. www.lexas.de/afrika/sambia/index.aspx, Auswärtiges Amt, Oxfam aktuell 2/ 2011)
Lena Herkenhoff